Sieg gegen Grünberg / Niederlage in Berlin

SG Bergische Löwen 64:59 Bender Baskets Grünberg

Gegen die Bender Baskets Grünberg starteten die Löwinnen stark in die Partie. Lange wurde der Gegner gut kontrolliert. Das Team aus Hessen hatte bereits zur Halbzeitpause 15 Ballverluste. Hinzu kam, dass durch eine starke Verteidigung, Topscorerin Margeret Profitt nur drei Punkte bis zur Pause erzielen konnte. Im dritten Viertel verteidigte das Team von Coach Kubendrarajah zu lässig, sodass das Team von Aleksandra Kojic zurückkommen konnte. Die fahrlässige Verteidigung konnte die SG Bergische Löwen nach einer Auszeit wieder abstellen. Das Resultat war ein weiterer Lauf, der den Sieg sicher, aber knapp einfahren konnte.

Thomas 22, Jäger 13, Brooks 7, Storck 7, Panchan-Füg 6, Marre 6, Krokowski 3

TUSLI Berlin 63:52 SG Bergische Löwen

Im Nachholspiel gegen TUSLI Berlin um Ex-Bundestrainerin Alexandra März sah man lange ein Spiel auf Augenhöhe, welches die Berlinerinnen allerdings ein wenig besser kontrollieren konnten. Das gefährliche Pick & Roll zwischen Lena Gohlisch und Nyara Sabally konnte man ausschalten, so zwang man die Berlinerinnen oft ins Eins gegen eins. Dennoch hatten die Hauptstädterinnen in jedem Viertel ein oder zwei entscheiden Aktionen mehr, sodass die Löwen jeden Abschnitt knapp verloren und sich nach und nach der -11 Punkte Rückstand ansammelte. Beide Teams gingen hart zum offensiv Rebound (21:18), aber TUSLI konnte aus den Rebounds auch den einen oder anderen Punkt erzielen. Die Löwinnen zeigten aus der Mitteldistanz trotz freier Würfe eine miserable Quote (2/18). Als das Team von Coach Kubendrarajah im letzten Viertel das Spiel kippen wollte, konnten die Berlinerinnen in den entscheidenden Momenten immer wieder die Korbleger der SG Bergische Löwen mit einem Block verhindern. Gleichzeitig konnte die überragende Ireti Amojo mit ihrer individuellen stärke die Löwinnen auf Distanz halten, wenn es darauf ankam.

Thomas 16, Brooks 11, Panchan-Füg 9, Marre 8, Jäger 4, Storck 4

Coach Kubendrarajah: „Unsere Verteidigung wird immer stabiler, aber wir müssen konstant verteidigen und bei den Rebounds disziplinierter ans Werk gehen. Offensiv haben wir viel Power auf dem Papier, aber wir müssen es auch auf dem Feld zeigen. Wir haben kein Problem damit uns gute Würfe zu erarbeiten, aber wir müssen zuverlässiger treffen. Die Saison ist noch lang und es ist spannend wohin unser Prozess uns führt.“

Am kommenden Sonntag empfängt die SG Bergische Löwen die Osnabrück Titans. Das Team um Topscorerin Ndea Bryant (23.8 Punkte) steht mit drei Siegen und drei Niederlagen auf dem 6. Platz. Ein Sieg wäre wichtig um an der oberen Hälfte der Tabelle Anschluss zu halten. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr im Schulzentrum Herkenrath.