SG Bergische Löwen gewinnen knapp

SG Bergische Löwen 54:53 Osnabrücker TB (15:11; 12:17; 14:12; 13:13)

Die SG Bergische Löwen kontrolliert früh die Partie und lässt das Spiel wieder einmal unnötig eng werden. Schnell starteten die Löwinnen mit einem 6:0 Lauf in die Partie, nach sieben Minuten hieß es dann 12:4. Jedoch drehte in den letzten zwei Minuten des Viertels Topscorerin N´dea Bryant auf und verkürzte auf 15:11. Die Gäste spielten konsequent eine Ballraumverteidigung, auf die die Löwinnen allerdings vorbereitet waren und somit auf 24:14 erhöhen konnten. In den letzten sechs Minuten vor der Halbzeit gab die Heimmannschaft die Führung nochmal ab und ging mit einem ein Punkt Rückstand in die Pause.

Im dritten Viertel kamen die Spielerinnen der Bergischen Löwen konzentriert aus der Kabine. Angeführt von Luca Marre und Vicky Jäger erarbeitete das Team von Coach Kubendrarajah schnell eine erneute zehn Punkte Führung, die leider wieder schnell verloren ging. Denn die Osnabrückerinnen starteten Viertelübergreifend einen 15:2 Lauf und gingen in der 34. Minute mit 41:46 in Führung. Die Löwinnen behielten jedoch einen kühlen Kopf, kämpften sich zurück und verdienten sich somit eine Minute vor Ende den 51:51 Gleichstand. Deeshyra Thomas konnte im Gegenzug einen wichtigen Dreier zur 54:51 Führung treffen, jedoch ließen sich die Gäste nicht so leicht abschütteln, die US-Amerikanerin Xylina McDaniel verkürzte auf 54:53. Die Bergischen Löwen konnten in zwei weiteren Angriffen das Spiel nicht entscheiden. Drei Sekunden vor Schluss hatte das Team von Hannah James noch einen Einwurf an der Grundlinie, doch McDaniel konnte den Dreier nicht verwandeln.

Coach Kubendrarajah: „Am Ende war es ein offenes Spiel. Beide Teams hätten es verdient zu gewinnen, aber wir müssen uns hinterfragen, wie es möglich ist zweimal mit zehn Punkten zu führen und es beide Male zu schaffen in Rückstand zu geraten. Unsere Spielerinnen haben bereits gegen Wolfenbüttel und Grünberg einen guten Start hingelegt, trotzdem wurden es am Ende enge Spiele. Wir müssen uns belohnen und konstanter unser Spiel durchziehen, damit es bis zum Ende ein angenehmes Spiel wird. Nichtdestotrotz haben wir gegen die unangenehme Ballraumverteidigung der Osnabrücker gut agiert und strukturiert gespielt. Trey Brooks und Anne Storck haben eine sehr gute Verteidigungsarbeit gegen N´dea Bryant abgeliefert. Sie musste hart arbeiten um ihre Punkte zu erzielen.“

Thomas 15, Jäger 12, Krokowski 7, Storck 6, Brooks 6, Panchan-Füg 4, Marre 4